Intervall: THE ARCHITECTURE OF
Fotocredit

JEREMY SHAW (2020), 'Towards Universal Pattern Recognition (McGovern Park Revival. JULY 17 1985 LA 3)'. Silvergelatine Fotografie, Acryl, Chrom. JEREMY SHAW (2021), 'Cathartic Illustration (Emotional Audience)', Wandtapete. JEREMY SHAW (2017), 'Towards Universal Pattern Recognition (New Covenant Church prayer meeting, Pray IV Jun 8 1980 M)'. Archiv-Schwarzweißfotografie, Acryl, Chrom. Courtesy der Künstler und KÖNIG Galerie, Berlin, London, Seoul. "The Architecture of Transformation" (04.12.21 – 29.05.22), BNKR München. Fotografie: Dominik Gigler.

THE ARCHITECTURE OF Buchvorstellung und Künstlergespräch

21.05.2022 | 18 Uhr

Anlässlich der Veröffentlichung der Publikation THE ARCHITECTURE OF findet am Samstag, 21. Mai 2022, ab 18 Uhr, ein Künstlergespräch mit Bettina Pousttchi und Gregor Sailer im Kühlhaus Berlin statt. Die Veranstaltung wird von Sam Bardaouil und Till Fellrath, Direktoren Hamburger Bahnhof - Museum der Gegenwart Berlin, moderiert. Im Anschluss findet ein Booksigning statt und es gibt Drinks und Snacks im Kühlhaus-Innenhof.

 

Samstag, 21. Mai 2022, 18 - 21 Uhr

Kühlhaus Berlin, Luckenwalder Str. 3, 10963 Berlin

Begrenztes Sitzplatzkontingent - wir bitten um verbindliche Anmeldung.

 

Die Publikation THE ARCHITECTURE OF dokumentiert die gleichnamige Ausstellungstrilogie, die von 2020 bis 2022 im BNKR München stattfand und von den Kuratoren Sam Bardaouil und Till Fellrath konzipiert wurde. Das Buch wurde von Herburg Weiland München gestaltet und enthält Beiträge der Herausgeber, von David Adjaye und Nikolaus Hirsch sowie von Madeleine Freund. Es ist im Mailänder Verlag Silvana Editoriale erschienen.

 

Die Ausstellungstrilogie THE ARCHITECTURE OF, kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath, präsentiert unterschiedliche künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Kunst und Architektur. Jeder der drei Teile knüpft direkt an die gewachsene Geschichte des Münchner Hochbunkers an, der im Zweiten Weltkrieg ursprünglich als getarnter Luftschutzbunker errichtet, dann als Internierungslager der Nachkriegszeit genutzt und schließlich 2014 in ein Wohn- und Bürogebäude umgebaut wurde. Der dritte und letzte Teil der Trilogie mit dem Titel "The Architecture of Transformation" (bis 26. Juni 2022) lässt sich von diesem Umbau des Gebäudes inspirieren und betrachtet die architektonische Transformation im Kontext breiterer gesellschaftlicher Diskurse. 

 

Die in Berlin lebende Künstlerin Bettina Pousttchi studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und absolvierte das Whitney Independent Study Program in New York. Sie gilt als eine der führenden, zeitgenössischen Künstlerinnen Deutschlands und hat auch international große Anerkennung gefunden, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wo Einzelausstellungen ihrer Werke in Institutionen wie dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden und der Phillips Collection in Washington DC, dem Nasher Sculpture Center in Dallas und dem Arts Club of Chicago stattfanden. Die Werke der deutsch- iranischen Künstlerin bewegen sich an der Schnittstelle von Skulptur, Fotografie und Architektur. Sie war Teil der BNKR-Ausstellung „The Architecture of Deception“.

 

Gregor Sailer studierte zwischen 2002 und 2007 Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie und Experimentalfilm an der Fachhochschule Dortmund. Dort schloss er auch 2015 sein Masterstudium im Fach Photographic Studies ab. Der in Tirol lebende Künstler erhielt bereits zahlreiche, internationale Auszeichnungen und hatte Ausstellungen u.a. in New York, Washington D.C., Paris, Arles, Berlin, Frankfurt, München, Hamburg, Barcelona, Genf, Mailand, Wien, Prag und Budapest. Seine im September 2021 beim Kehrer Verlag erschienene Publikation The Polar Silk Road beleuchtet militärische Strukturen und Forschungseinrichtungen in der Arktis. Gregor Sailer war Teil der BNKR-Ausstellung „The Architecture of Deception“.

 

Sam Bardaouil und Till Fellrath sind Gründer und Direktoren der multidisziplinären, kuratorischen Plattform artReoriented, die 2009 in New York und München ins Leben gerufen wurde. Sie sind Kuratoren der Lyon Biennale 2022, des französischen Pavillons auf der Biennale in Venedig 2022, und Affiliate- Kuratoren am Gropius Bau in Berlin. Seit 2022 haben sie als Direktoren die Leitung des Hamburger Bahnhofs – Museum für Gegenwart in Berlin inne. Bardaouil und Fellrath haben als künstlerisches Duo mit mehr als 70 Institutionen weltweit zusammengearbeitet und Ausstellungen kuratiert, darunter u.a. Centre Pompidou in Paris, Villa Empain in Brüssel, Kunstsammlung NRW in Düsseldorf, Tate Liverpool, ARTER in Istanbul, Gwangju und Busan Museum of Art in Südkorea.